Tierphysiotherapie
Wellness oder Reha?
Die Physiotherapie beim Tier ist in den USA, in den Niederlanden und in Großbritannien seit den 90er Jahren ein fester Bestandteil der Reha-Maßnahmen. Nach Operationen gehört sie dort zum festen Standard und kaum eine Kleintierklinik käme ohne sie aus. Nun setzt sich die Tierphysiotherapie auch in Deutschland immer mehr durch. Gerade nach Unfällen und Operationen trägt sie entscheidend zu einem verbesserten Heilungsverlauf bei.
Was genau ist Tierphysiotherapie?
Die klassischen Bereiche der Physiotherapie beinhalten z.B. Massage, passive und aktive Übungen, Thermo-, Hydro- oder Elektrotherapie um nur einige zu nennen. In meine Praxis nahm ich vor einigen Jahren dann weitere bewährte Therapieverfahren auf, wie z.B. die Cranio-Sacral-Therapie. Sie wirkt sanft und ausgleichend sowohl auf einzelne Bereich als auch den Gesamtorganismus und ist damit schmerzlindernd und heilungsfördernd.
Die Ziele in der Reha sind: Schmerzlinderung, Verbesserung der Stoffwechselaktivität, Durchblutung und Beweglichkeit sowie Entlastung der Gelenke.
In der Prophylaxe und der Sportphysiotherapie trägt die Tierphysiotherapie dazu bei gesunde Hunde leistungsfähig und fit zu halten. Gerade im Sport bzw. bei Arbeits-, Dienst- und Jagdhunden wird dem Körper viel abverlangt. Da ist es sinnvoll den Körper regelmäßig zu unterstützen und alle Strukturen elastisch zu halten.
